Gallscheider Straße 1
56281 Dörth

Tel.: 06747 126-0
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Stör-Nummer: 06747 126-90

 Willkommen beim Regionalversorger 

RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Wir kümmern uns als regionaler Trinkwasserversorger von der Gewinnung bis zum Kundenanschluss in einer der eindrucksvollsten Regionen Deutschlands, welche durch die Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks, durch das Mittelrheintal und durch das Flusstal der Untermosel geprägt wird.

                                                       Aktuelle Informationen:  

 

Hochbehälter entsteht auf Horstberg

RheinHunsrück Wasser und Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten kooperieren bei Projekt.

 Um die sich jedem Wasserversorger stellenden Probleme gemeinsam zu bewältigen, wurde zwischen den Verbundpartnern RheinHunsrückWasser und den Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten seit 2016 das Ziel verfolgt, die jeweils eigenen Wünsche und Bestrebungen zum Erhalt einer in die Zukunft gerichteten Wasserversorgung zusammenzubringen. Es wurde eine Zweckvereinbarung geschlossen, um in interkommunaler Zusammenarbeit den Hochbehälter Horstberg zwischen Lierschied und Bogel zu errichten

Rahmenbedingungen umfassen die Errichtung eines gemeinsamen Hochbehälters Horstberg zwecks Optimierung der Trinkwasserversorgung in Teilgebieten der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten und dem Versorgungsbereich des Zweckverbandes RheinHunsrück Wasser.

RheinHunsrück Wasser kann so die Ortslagen Forstbach und Heide bei St. Goarshausen über das Leitungsnetz der Verbandsgemeinde Loreley versorgen.

Daten des Hochbehälters Horstberg:

  • Gemarkung Lierschied
  • 395 m ü. NHN
  • erdangedeckter sog. Brillenbehälter in Betonbauweise; erweiterbar um optionale 3. Wasserkammer mit 600 cbm/d
  • Die Versorgung erfolgt aus dem Netz von RheinHunsrück Wasser mit derzeit max. 1.300 cbm/d
  • Hochbehältervolumen: 1.200 cbm/d (Bedarfe: RHW 600 cbm/d als Gegenbehälter für die Stadt St. Goarshausen und Versorgung der Ortsteile Heide und Forstbach; VG Nastätten 550 - 700 cbm/d; VG Loreley 200 – 400 cbm/d in Abhängigkeit der Planungen auf dem Loreleyplateau)

 RheinHunsrück Wasser Zweckverband 

 

 

Mitteilung zur vorübergehenden Reduzierung der Umsatzsteuer ab 01.07.2020

Sehr geehrte Kunden,

der Bundesrat und Bundestag beschlossen Ende Juni 2020 die Reduzierung der Umsatzsteuer, befristet vom 01.07. – 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 %. Am 30.06.2020 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) in Verbindung mit den obersten Finanzbehörden der Länder Anwendungsregelungen getroffen, die  2020 als Möglichkeit für die Abrechnung des Wasserverbrauches zulässig sind. Wir haben uns entschieden, die Vorgaben wie folgt umzusetzen:

1.       Die Berechnung der Umsatzsteuer erfolgt entsprechend dem zum Ende des Abrechnungszeitraumes  per 31.12.2020 gültigen Steuersatzes.  Das bedeutet, dass bei der nächsten Jahresabrechnung der  zum 31.12.2020 gültige Umsatzsteuersatz von 5 % rückwirkend für das ganze Jahr 2020 berücksichtigt wird. Eine Zwischenabrechnung und die Ablesung des Wasserzählers per 30.06.2020 sind daher nicht erforderlich.   

2.       Die in diesem Jahr noch fälligen Abschläge am 01.09., 01.11. und 28.12.2020 werden unverändert mit 7 % Ust. berechnet. Im Rahmen der Jahresabrechnung 2020, die Sie wie gewohnt Anfang Februar 2021 erhalten werden, erfolgt eine vollständige Anrechnung der gezahlten Abschläge inkl. 7% MwSt. Durch diese Vorgehensweise entstehen Ihnen keine wirtschaftlichen Nachteile.  Zum Vorsteuerabzug berechtigte Kunden können bei den Abschlägen  auch in diesem Fall den vollen Vorsteuerabzug geltend machen.

Wir gehen davon aus, dass die vereinfachte Vorgehensweise ohne Erstellung einer Zwischenabrechnung und die endgültige Berechnung des Wasserverbrauches für das ganze Jahr mit einem Umsatzsteuersatz von  5 % auch für Sie die einfachste Lösung darstellt.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, entweder per Mail an abrechnung@rhwasser.de oder telefonisch 06747-1260.

Mit freundlichen Grüßen 

 

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                     Aktuelles nach Aufhebung des Abkochgebotes an der Mosel (01.07.2020)

Nachfolgend noch einmal  Antworten auf Fragen, die zurzeit an uns gerichtet werden:
Warum muss das Wasser weiter mit Chlor desinfiziert werden?  Das Trinkwasser wird weiterhin, unter Ein­haltung der strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung, mit Chlor versetzt, um den Erfolg der bisherigen Maßnahmen nachhaltig zu gestalten. Ebenso werden sicherheitshalber die flächendeckenden Beprobungen in regelmäßigen Abständen fortgesetzt. Die geringe Menge an Chlor, die zugesetzt wird, ist gesundheitlich unbedenklich und wird vorbehaltlich der weiteren Untersuchungsergebnisse über die nächsten Wochen schrittweise abgesenkt.

Warum werden weiterhin Wasserproben entnommen? Auch hier gilt: Wir möchten einen nachhaltigen Erfolg der Maßnahmen erreichen.  Die Proben werden in Absprache mit dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz entnommen. Alle weiteren Wasserproben nach Aufhebung des Abkochgebotes waren in Ordnung.
Bekommen wir für die Spülung unseres Hausanschlusses eine Erstattung? Im Rahmen der Jahresabrechnung 2020 erfolgt eine Pauschalvergütung für Spülmengen. Die Höhe wird noch mit einem Beschluss eines Verbandsgremiums des Zweckverbandes festgelegt.

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                    Aufgrund einiger Rückfragen möchten wir noch einmal nachfolgende Informationen mitteilen (26.06.2020):

Wegen der Einschränkungen in den vergangenen drei Wochen weisen wir darauf hin, dass im Rahmen der Jahresabrechnung 2020 eine Pauschalvergütung für Spülmengen und sonstige Ausgaben erfolgt. Die Höhe wird noch mit einem Beschluss des Verbandsgremiums des Zweckverbandes festgelegt.
Sollten Ihnen ansonsten zusätzliche Kosten entstanden sein, bieten wir Ihnen an, uns eine entsprechende Forderung zukommen zu lassen. Wir prüfen jeden Einzelfall, ob eine Kostenübernahme möglich ist.                               

 

Abkochgebot für Trinkwasser aufgehoben (24.06.2020)

Zunächst die allerwichtigste Botschaft: Ihr Trinkwasser ist wieder uneingeschränkt verwendbar.

Die im Moseltal im Netz Ihres Wasserversorgers RheinHunsrück Wasser festgestellten Keime „Pseudomonas aeruginosa“ konnten durch umfangreiche Desinfektions- und Spülmaßnahmen erfolgreich bekämpft werden. Das vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot konnte nach der dritten flächendeckenden Beprobung aufgehoben werden.

Die Ursache des Auftretens der Keime ist nach dem gegenwärtigen Stand der Ursachenermittlung wahrscheinlich auf zwei voneinander unabhängige Netzbaumaßnahmen zurückzuführen. Wir sind intensiv damit befasst, die exakte Ursache zu ermitteln und falls notwendig weitere Schritte zur Beseitigung einzuleiten.

Das Trinkwasser wird weiterhin, unter Einhaltung der strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung, mit Chlor versetzt, um den Erfolg der bisherigen Maßnahmen nachhaltig zu gestalten. Ebenso werden sicherheitshalber die flächendeckenden Beprobungen in regelmäßigen Abständen fortgesetzt. Die geringe Menge an Chlor, die zugesetzt wird, ist gesundheitlich unbedenklich und wird vorbehaltlich der weiteren Untersuchungsergebnisse über die nächsten Wochen schrittweise abgesenkt. Ein leichter Chlorgeruch beim Aufdrehen des Wasserhahns kann weiterhin auftreten und stellt keinen Grund zur Besorgnis dar.

Auch Sie können dabei helfen einen dauerhaften Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen sicher zu stellen. Dazu möchten wir Sie bitten, in den kommenden Monaten, falls Sie dies nicht ohnehin schon tun, die Teile Ihrer Hausinstallation, die sonst nur selten bis gar nicht genutzt werden (z.B. leerstehende Häuser, Ferienhäuser sowie abgelegene Zapfstellen) mit frischem Leitungswasser mehrere Minuten in regelmäßigen Abständen (alle ein bis zwei Wochen) zu spülen.

Die für unsere Kunden mit der Qualitätseinschränkung verbundenen Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr. Kein Wasserversorger will seinen Kunden verunreinigtes Wasser liefern, daher waren wir mit aller Kraft bestrebt, die geforderte Qualität Ihres Trinkwassers schnellstmöglich wiederherzustellen. Aus technischer Sicht sehen wir uns mit den umgehend eingeleiteten Maßnahmen auf einem sehr guten Weg. Bei der vorliegend sehr komplexen Situation war unsere Kommunikation als Wasserversorger sicherlich nicht immer zufriedenstellend und vielleicht sogar enttäuschend für manchen Kunden verlaufen. Hier wollen wir besser werden, denn wir möchten Ihr möglicherweise verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen.

Wir werden Ihnen eine Pauschalvergütung für Spülmengen, deren Höhe in unserem Verbandsgremium noch festgelegt wird, im Rahmen der Jahresabrechnung 2020 gutschreiben.

Sollte Ihnen aufgrund des Abkochgebots ein zusätzlicher Kostenaufwand entstanden sein, bieten wir Ihnen an, uns eine entsprechende Forderung zukommen zu lassen. Wir prüfen, ob eine Kostenübernahme im Einzelfall möglich ist. 

Wir wollen, dass Sie auch in Zukunft jederzeit unser Lebensmittel Nr. 1 wieder bedenkenlos und in bester Qualität genießen können.

Gerne werden wir Sie weitergehend zu dem Thema unter www.rhwasser.de informieren.


 

 Entscheidung über Abkochgebot noch vor dem Wochenende (23.06.2020)

Die Beseitigung der in großen Teilen des Trinkwassernetzes an der Untermosel festgestellten Keime „Pseudomonas aeruginosa“ durch den Wasserversorger Rhein-Hunsrück-Wasser verläuft gut. Auch die Laborauswertung der zweiten großflächigen Beprobung zeigte keine Verunreinigungen. Das vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot bleibt als Vorsichtsmaßnahme jedoch bis zur Auswertung der dritten Beprobung bestehen. Bei planmäßigem Verlauf ist mit dieser Entscheidung noch vor dem Wochenende zu rechnen.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz www.kvmyk.de .

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Bisher alle Proben ohne Befund / Weiterhin Abkochgebot als Vorsichtsmaßnahme (22.06.2020)

 
Die im Moseltal, in den betroffenen Netzabschnitten von Rhein-Hunsrück-Wasser festgestellten Keime „Pseudomonas aeruginosa“ werden aktuell durch Desinfektionsmaßnahmen des Wasserversorgers beseitigt. Alle zwei Tage finden Trinkwasserkontrollen durch ein akkreditiertes Labor statt. Bisher waren alle seit dem 19. Juni an verschiedenen Verbraucherstellen entnommenen Proben ohne neuen Befund. Außerdem werden tägliche Chlormessungen durchgeführt. Das vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot bleibt als Vorsichtsmaßnahme jedoch bis auf Weiteres bestehen.

Rhein-Hunsrück-Wasser und das Gesundheitsamt bitten alle Verbraucher, ihre Hausinstallation mit Wasser aus dem Netz durchzuspülen, da dieses aktuell durch Chlor angereichert ist, um eventuelle Keime in der Hausanlage der Kunden zu bekämpfen. Das gilt insbesondere für wenig genutzte Wasseranschlüsse, wie beispielsweise in Ferienwohnungen.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz www.kvmyk.de .
 
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Kundeninformation

zum Abkochgebot für Trinkwasser (18.06.2020)

Im Trinkwasser von RheinHunsrück Wasser für die Orte Oberfell, Alken, Brodenbach, Burgen, Löf und Kattenes wurden Keime festgestellt. Hierbei handelt es sich um das Bakterium „Pseudomonas aeruginosa“. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat daher zeitlich versetzt zwei Abkochgebote erlassen.

Das erste Abkochgebot erging am 08.06.2020 und gilt nur für die Ortsgemeinde Brodenbach. Auslöser waren hier Wasserproben, die am 04.06. vom Gesundheitsamt in verschiedenen Haushalten entnommen worden waren sowie Proben, die von RheinHunsrück Wasser am 05.06. im Anschluss an eine Netzbaumaßnahme in Brodenbach genommen wurden. Die Untersuchung der Proben dauert in der Regel 72 Stunden. Jedoch kommt es vor, dass bereits vor Ablauf der vorgeschriebenen Bebrütungszeit vorläufige Aussagen vom Labor getätigt werden können. Das unabhängige Labor, in dem die von RHW genommenen Proben untersucht wurden, setzte uns am 07.06. über das voraussichtlich negative Ergebnis in Kenntnis. Daraufhin wurde vorsorglich eine Chlordesinfektion im Hochbehälter Mosel eingerichtet und die Ortsnetzleitungen in Brodenbach wurden gespült. Des Weiteren wurden erneut Proben vor und in Brodenbach entnommen. Am Montag den 08.06. wurde das Gesundheitsamt zunächst über die vorläufigen Ergebnisse, sowie die am 07.06. durchgeführten Sofortmaßnahmen informiert. Mit Vorlage der endgültigen Ergebnisse vom 04.06. und 05.06. stand fest, dass das Trinkwasser in Brodenbach mit dem Bakterium „Pseudomonas aeruginosa“ belastet ist, woraufhin das Gesundheitsamt zuvor genanntes Abkochgebot erlies. Die Information der Einwohner Brodenbachs erfolgte durch Verteilen von Wurfzetteln am 09.06. in Absprache mit dem Gesundheitsamt. Zusätzlich wurde am 09. und 10.06. die Bevölkerung der Ortslagen Niederfell, Oberfell, Alken, Burgen, Löf und Kattenes gemäß der Trinkwasserverordnung über die Chlorzugabe auf Grund der Verunreinigung im Ortsnetz Brodenbach informiert. Die Chlorung erfolgt im Hochbehälter Mosel, da dort die notwendige Vorrichtung für die Chlorzugabe vorhanden ist.

Am Vormittag des 10.06 erhielt RHW die Information vom Labor, dass das Ortsnetz Brodenbach weiterhin mit dem Keim belastet ist. Daraufhin wurde noch am 10.06. in der Druckminderstation Brodenbach eine mobile Chlordioxidanlage in Betrieb genommen, nachdem die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen wurden.

Bereits bevor am Montag den 08.06. die endgültigen Ergebnisse vorlagen, wurde bei RHW hausintern entschieden, weitere Proben entlang der Moselstrecke zu entnehmen, um feststellen zu können, ob weitere Orte von der Verunreinigung betroffen sind. Bedingt durch den Feiertag am 11.06. erhielten wir die Ergebnisse von diesen Proben am Morgen des 12. Juni. Diese Ergebnisse belegen, dass zum Zeitpunkt der Probenahme am 08.06. die Ortslagen Burgen, Alken, Niederfell, Oberfell sowie Kattenes von der Verunreinigung nicht betroffen waren. Darüber hinaus belegt eine Wasserprobe vom 07.06. am Eingang der Druckminderstation in Brodenbach, dass das Wasser aus der Transportleitung eine einwandfreie Qualität aufwies, sodass wir zu diesem Zeitpunkt sicher davon ausgehen konnten, dass die Verunreinigung mit „Pseudomonas aeruginosa“ auf die Ortslage Brodenbach begrenzt war.

Das zweite Abkochgebot erlies das Gesundheitsamt am Nachmittag des 12.06. für den gesamten Bereich der Versorgungsleitung zwischen Niederfell bis Burgen. Dieses erging auf Grundlage des vorläufigen Ergebnisses einer Wasserprobe, welche im Rahmen einer Netzbaumaßnahme zwischen Niederfell und Oberfell am Morgen des 10.06., nach Abschluss der Umbindung, am Ende des  

erneuerten Abschnittes der Transportleitung entnommen worden war. Dieses vorläufige Ergebnis wurde RHW durch das auswertende Labor am Mittag des 12.06. gegen 12:40 Uhr mitgeteilt und sogleich an das Gesundheitsamt weiter kommuniziert. Sofort nach Eingang der Informationen wurden umfassende Spülmaßnahmen entlang der gesamten Transportleitung vorgenommen. Die Information der Kunden wurde unverzüglich mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehren sichergestellt. Am Abend des 12.06. wurden in allen Orten erneut Proben genommen. Intensive Spülmaßnahmen und weitere mikrobiologische Untersuchungen erfolgten weiterhin auch am 15. und 16.06., obwohl die Ergebnisse der Proben vom Wochenende noch nicht vorlagen. Unser Bestreben ist es, die Verunreinigungen schnellstmöglich aus dem Netz zu entfernen, um die Belastung unserer Kunden so gering als möglich zu halten.

Auf Basis der Probenergebnisse, die bis jetzt vorliegen, stellt sich für uns die Situation derzeit so dar, dass sich hier zwei Ereignisse zeitlich sehr ungünstig überlagerten. Die Verunreinigung im Ortsnetz Brodenbach lag zeitlich eindeutig vor der weiteren Verunreinigung in der Transportleitung Niederfell bis Burgen. Leider konnte eine konkrete Ursache für beide Verunreinigungen bisher nicht ermittelt werden.

Grundsätzlich möchten wir klarstellen, dass entgegen anderslautender Gerüchte das Ortsnetz Brodenbach in der Vergangenheit nicht dauerhaft kontaminiert war. Die letzten Untersuchungsergebnisse datieren auf den 12.02.2020 und bescheinigen eine einwandfreie Trinkwasserqualität. Auch Gerüchte bezüglich einer bereits im September des Jahres 2019 aufgetretenen Verunreinigung im Ortsnetz Brodenbach können an Hand von umfangreichen Untersuchungsergebnissen aus diesem Zeitraum widerlegt werden. Zwar gibt es positive Befunde auf „Pseudomonas aeruginosa“ aus dieser Zeit. Diese beschränken sich jedoch auf eine einzelne Hausinstallation in Brodenbach, die nicht im Verantwortungsbereich von RHW liegt. Schließlich ist ebenfalls nichtzutreffend, dass in jüngster Zeit ein „alter Druckbehälter“ im Ortsnetz Brodenbach wieder in Betrieb genommen wurde.

Somit dürfte erkennbar sein, dass Seitens des Zweckverbandes bei beiden Ereignissen kein vorsätzliches oder fahrlässiges Verhalten vorliegt. Selbstverständlich bedauern wir die derzeitige Situation mit den für unsere Kunden einhergehenden Widrigkeiten und Einschränkungen und bemühen uns um eine schnellstmögliche Behebung der Situation.

Die endgültige Entscheidung über die Aufhebung des Abkochgebotes obliegt dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Landkreises Mayen-Koblenz.

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Verkeimung des Trinkwassers
A b k o c h g e b o t  (12.06.2020) 
 
Im Bereich der Versorgungsleitung von Niederfell bis Burgen wurde im Trinkwasser ein mikrobiologischer Grenzwert überschritten. Die festgestellten Bakterien können insbesondere bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem gesundheitliche Auswirkungen nach sich ziehen. Die Befunde zeigen, dass die sonst übliche gute Wasserqualität nicht mehr gegeben ist.
 
Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung wurden eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt. Eine zusätzliche mobile Chlordosieranlage wurde zur Desinfektion des Trinkwassers im vorgelagerten Hochbehälter in Betrieb genommen. Rein vorsorglich haben wir in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt im betroffenen Abschnitt unseres Versorgungsnetzes eine geringe Menge Chlor zu dosiert. Die Dosierung und Wirksamkeit der Chlorzugabe wird ständig überwacht.
Um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden, hat das zuständige Gesundheitsamt vorsorglich ein Abkochgebot angeordnet. Dies bedeutet, dass Sie das Wasser für die nachfolgend aufgeführten Zwecke mindestens drei Minuten sprudelnd kochen lassen müssen:
 
  • Zubereitung von Nahrung bzw. Essen, insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Kranke
  • Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst
  • Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken
  • Zähneputzen und
  • Medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung etc.)
 
Das gekochte und soweit wie nötig abgekühlte Wasser können Sie wie bisher verwenden. Die Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden) kann mit nicht abgekochtem Wasser erfolgen, sofern darauf geachtet wird, dass das Wasser nicht getrunken wird bzw. auf offene Wunden kommt.
Für Haustiere und Vieh benötigen Sie kein abgekochtes Wasser, ebenso wenig wie für die Toilettenspülung.
 
Wir werden Sie umgehend informieren, wenn das Wasser wieder uneingeschränkt genutzt werden kann. Für eventuelle Rückfragen erreichen Sie uns unter folgender Telefon-Nummer:
06747 / 126-90
 
Ihr Wasserversorger RheinHunsrück Wasser
 
 

 

 Bekanntmachung des RheinHunsrück Wasser Zweckverbandes Dörth

 

Preisanpassungen 2020

 

Der RheinHunsrück Wasser Zweckverband muss zum 01.01.2020 die Wasserpreise anpassen.

 

Erhöht wird generell nur der Arbeitspreis um 0,07 €/m³. Mit Ausnahme von Rheindiebach beträgt dann der Preis für das Trinkwasser in unserem Verbandsgebiet 1,74 €/m³. Für Rheindiebach beläuft sich dieser Preis auf 1,94 €/m³. Die Grundpreise bleiben unverändert. Somit beträgt der Grundpreis für den kleinsten Wasserzähler (Q3 4m³/h) weiterhin netto 108,00 € pro Jahr.

 

Hintergrund für die Preiserhöhungen ist der laufende Anstieg vieler Kostenpositionen, die im Unterhalt und bei Investitionen anfallen. So wirken sich 2020 zum Beispiel die deutlich gestiegenen Kosten für Erdarbeiten bei der Instandhaltung von Trinkwasserleitungen oder Hausanschlüssen auf den Preis aus.

 

Die höheren Investitionskosten der vergangenen Jahre, die zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Versorgungssicherheit notwendig waren und auch zukünftig noch weiter notwendig werden, führen zu höheren jährlichen Abschreibungen, die ebenfalls über den Wasserpreis finanziert werden müssen. Mit vielen Investitionen werden aber auch Maßnahmen ergriffen, um langfristig effizienter und damit kostengünstiger versorgen zu können.

 

Frisches Trinkwasser aus der Leitung ist das wichtigste und immer noch das preiswerteste Lebensmittel. Um die Versorgungssicherheit gerade auch vor dem Hintergrund der letzten, sehr „durstigen“ Sommer jeder Zeit aufrecht erhalten zu können, wird durch den Zweckverband in den nächsten Jahren ein anspruchsvolles Investitionsprogramm kontinuierlich weiterverfolgt.

 

Dörth, den 12.12.2019

 

 
 

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