Gallscheider Straße 1
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 Willkommen beim Regionalversorger 

RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Wir kümmern uns als regionaler Trinkwasserversorger von der Gewinnung bis zum Kundenanschluss in einer der eindrucksvollsten Regionen Deutschlands, welche durch die Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks, durch das Mittelrheintal und durch das Flusstal der Untermosel geprägt wird.

                                                      

                                               Aktuelle Informationen:  

 

Reduzierung der Chlordosierung im Bereich Untermosel (Niederfell, Oberfell, Alken, Brodenbach, Löf, Löf-Kattenes und Burgen) (07.09.2020)

Die Chlordosierung des Wassers im Bereich Untermosel wird weiter reduziert, nachdem die wöchentlich durchgeführten Beprobungen weiterhin keine Auffälligkeiten in den betroffenen Netzabschnitten zeigen. Wie der Zweckverband RheinHunsrück Wasser (RHW) mitteilt, erfolgt die Reduzierung schrittweise und ist mit dem Gesundheitsamt Mayen-Koblenz abgesprochen. Laut RHW wurde die dosierte Menge bereits von 0,30 mg/l auf 0,25 mg/l reduziert, die nächste Reduzierung erfolgt ab dem 21. September auf 0,20 mg/l. Weitere Reduzierungen sind ab dem 12. Oktober und 2. November vorgesehen. Zum Jahreswechsel wird die zusätzliche Chlorung des Trinkwassers eingestellt. 

 

Seit Aufhebung des Abkochgebotes an der Untermosel am 24.06.2020 wird unter Einhaltung der strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung das Trinkwasser mit Chlor versetzt, um den Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen nachhaltig zu gestalten. Die geringe Menge an Chlor, die zugesetzt wird, ist gesundheitlich unbedenklich. Der leichte Chlorgeruch, der beim Aufdrehen des Wasserhahns vielleicht auftritt, stellt keinen Grund zur Besorgnis dar. Der Zweckverband bittet um Verständnis.

 

Erfolgreiche Re-Zertifizierung des Energiemanagements (13.08.2020)

Im Rahmen des bestehenden Energiemanagementsystems
(nach DIN EN ISO 50001:2018) fand im Juni 2020 eine Re-Zertifizierung nach dem aktuell gültigen Revisionsstand der ISO 50001 statt.

Dieses Audit wurde erfolgreich bestanden!

Ziel eines Energiemanagementsystems ist unter anderem
die Steigerung der Energieeffizienz
durch die aktive Gestaltung eines Verbesserungsprozesses
und dass an jedem Tag - auf´s neue.

Der RheinHunsrück Wasser Zweckverband stellt sich der Herausforderung und sieht dieses Handeln als Teil eines gelebten und erlebbaren Umweltbewusstseins.

 

            Beschluss des Werksausschusses von RheinHunsrück Wasser vom 11.08.2020

                      Kunden erhalten Entschädigung für die Zeit des Abkochgebots

Dörth/Untermosel. Die Kunden des Zweckverband RheinHunsrück Wasser (RHW) erhalten eine Entschädigung für den eingeschränkten Wasserbezug in der Zeit des durch das Gesundheitsamt angeordneten Abkochgebots an der Untermosel. Das hat der Werksausschuss des Zweckverbands in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. Jede weitere darüber hinaus gehende Forderung wird zudem individuell geprüft.

Die Ursachenermittlung der Trinkwasserbelastung mit dem Krankenhauskeim „Pseudomonas aeruginosa“ ist kompliziert, wie Werkleiter Steffen Liehr bei der Sitzung erläuterte: „In Absprache mit dem Gesundheitsamt wurde der betroffene Leitungsabschnitt gechlort. Das macht die Suche nach dem ursprünglichen Eintrag schwierig. Dann muss man nach Indizien suchen.“ RHW hatte daher das Technologiezentrum Wasser (TZW) aus Karlsruhe für die eingehende Beurteilung hinzugezogen.

Die Trinkwasserverordnung sieht keine routinemäßige Untersuchung auf Pseudomonas aeruginosa vor. Diese werden jedoch beim Zweckverband standardmäßig durchgeführt, wie Dr. Beate Hambsch vom TZW positiv hervorhob: „Der Zweckverband übernimmt damit die Empfehlung des Umweltbundesamtes und geht über die Anforderungen der Trinkwasserverordnung hinaus.“ Wie die Wissenschaftlerin erklärte, gehen Nachweise im Trinkwasser ab Wasserwerk oder bei Routinenetzproben gegen Null. In neugebauten Leitungen oder in Hausinstallationen wird man dagegen in rund 10 Prozent der Fälle fündig.

Auch das TZW geht nach vorläufiger Einschätzung davon aus, dass aufgrund der zeitlichen Abfolge der Eintrag durch die beiden Bauarbeiten nach einem Rohrbruch in Brodenbach sowie durch die Einbindung einer neuen Leitung zwischen Ober- und Niederfell verursacht wurde. 

Wie können Kunden entschädigt werden? „Die Werkleitung hat das umfangreich rechtlich prüfen lassen“, erklärt Verbandsvorsteher Peter Unkel. Wichtig ist ihm, dass es keinerlei Hinweise für ein fahrlässiges oder gar vorsätzliches Verschulden des Zweckverbands oder der Baufirmen gibt. „Wir bedauern gleichwohl die Einschränkungen, die Sorgen und die Verunsicherung der Menschen in den betroffenen Haushalten.“ Obwohl es rechtlich sehr enge Grenzen für eine Entschädigung gibt, verzichtet der Zweckverband für die Zeit des Abkochgebots auf die Vergütung des Wasserbezugs: „Es handelt sich um 12 bzw. 16 Tage, das entspricht 3,3 bzw. 4,4 Prozent der Jahresverbrauchsmenge.“ Der Werksausschuss folgte jedoch der Vorlage, pauschal die Vergütung um 5 Prozent, mindestens aber um 10 Kubikmeter zu mindern. Die Abgeltung sogenannter Vermögensschäden, etwa durch den Kauf von Wasserflaschen, ist rechtlich nicht möglich. Sachschäden dagegen, die durch die Chlorung entstanden, werden geprüft: „Wir nehmen sämtliche Forderungen ernst“, so Unkel. „Jede einzelne wird geprüft und selbstverständlich beantwortet.“

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Weiterhin keine Keimbelastung feststellbar (15.07.2020)
 
RheinHunsrück Wasser will Kunden künftig besser informieren

 

Untermosel. Im Trinkwassernetz an der Untermosel konnten auch nach den jüngsten Laboruntersuchungen keine Verunreinigungen mehr durch den Krankenhauskeim „Pseudomonas aeruginosa“ festgestellt werden. Damit ist das Wasser seit dem 16. Juni ohne Befund. Bis zur endgültigen Freigabe durch das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz wird das Wasser bis auf Weiteres nach einem abgestuften Plan gechlort. Das teilt der Versorger „RheinHunsrück Wasser“ mit. Zwischenzeitlich hat der Zweckverband bereits erste Schritte unternommen, um die Information der Öffentlichkeit deutlich zu verbessern.

„Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Verunreinigung durch zwei – zeitlich eng beieinander liegende – Netzbaumaßnahmen verursacht wurde“, erklärt Werkleiter Steffen Liehr. Man habe mit dem Technologiezentrum Wasser (TZW) Kontakt zur wissenschaftlichen Begleitung und Analyse aufgenommen: „Die Forschungsstelle wird uns bis zur endgültigen Ursachenermittlung unterstützen. Dabei werden wir auch gemeinsam schauen, ob und wenn ja wie wir unsere Prozesse optimieren können.“

Aktuell wird das Wasser in Absprache mit dem Gesundheitsamt weiter desinfiziert, die Dosis wird schrittweise verringert: „So lässt sich gewährleisten, dass Bereiche gereinigt sind, die zwischendurch auch weniger oder gar nicht genutzt werden. Ein Beispiel sind Wochenendhäuser oder Ferienwohnungen.“ Nach der Aufhebung des Abkochgebots können laut Liehr alle Geräte im Haus uneingeschränkt genutzt werden: „Wir bitten unsere Kunden jedoch, wenn Geräte oder Leitungen im Haus länger nicht genutzt wurden, zu spülen.“

Der Versorger hat in den letzten Wochen das Leitungsnetz intensiv gespült. Leichte Trübungen des Wassers können da auftreten, wo es im Ortsnetz noch Leitungen aus Gusseisen gibt: „Das ist unbedenklich. Im Lauf der Jahrzehnte bilden sich in solchen Rohren kleinere Rostanhaftungen, die sich durch die intensiven Spülungen der letzten Wochen lösen können. Der eine oder andere wird das auch in hauseigenen Filtern wahrnehmen können.“

Deutlich verbessern will der Zweckverband seine Kommunikation mit den Bürgern: „Wir sind Techniker und haben vollkommen unterschätzt, welche Sorgen und Verunsicherung so ein Ereignis auslöst. An dieser Stelle waren wir offen gestanden überfordert und bitten unsere Kunden um Entschuldigung. Das muss besser werden.“ Man habe erkannt, dass die Verteilung rein technischer Informationen nicht ausreicht: „Wir sind dankbar, dass die Feuerwehren uns schnell und unkompliziert bei der Verteilung der Handzettel unterstützte.“ Das könne künftig aber nur ein Mosaikstein der Information sein. „Wir haben bei den Stadtwerken Neuwied um Hilfe und Expertise angefragt.“ Diese habe man nicht nur kurzfristig zugesagt, ein erstes Treffen hat bereits stattgefunden: „Aktive Pressearbeit, soziale Medien, Sorgentelefon, verständlichere Informationen und Schulungen: Da müssen wir dazulernen und haben schon einiges an Hausaufgaben bekommen. Die Strukturen werden wir möglichst schnell aufbauen.“ Der Werkleiter betont in diesem Zusammenhang: „Sollte es noch Fragen oder Sorgen geben, bitten wir uns eine kurze Mail an info@rhwasser.de . Ich werde mich persönlich darum kümmern.“

 

 

Hochbehälter entsteht auf Horstberg (10.07.2020)

RheinHunsrück Wasser und Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten kooperieren bei Projekt.

 Um die sich jedem Wasserversorger stellenden Probleme gemeinsam zu bewältigen, wurde zwischen den Verbundpartnern RheinHunsrückWasser und den Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten seit 2016 das Ziel verfolgt, die jeweils eigenen Wünsche und Bestrebungen zum Erhalt einer in die Zukunft gerichteten Wasserversorgung zusammenzubringen. Es wurde eine Zweckvereinbarung geschlossen, um in interkommunaler Zusammenarbeit den Hochbehälter Horstberg zwischen Lierschied und Bogel zu errichten

Rahmenbedingungen umfassen die Errichtung eines gemeinsamen Hochbehälters Horstberg zwecks Optimierung der Trinkwasserversorgung in Teilgebieten der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten und dem Versorgungsbereich des Zweckverbandes RheinHunsrück Wasser.

RheinHunsrück Wasser kann so die Ortslagen Forstbach und Heide bei St. Goarshausen über das Leitungsnetz der Verbandsgemeinde Loreley versorgen.

Daten des Hochbehälters Horstberg:

  • Gemarkung Lierschied
  • 395 m ü. NHN
  • erdangedeckter sog. Brillenbehälter in Betonbauweise; erweiterbar um optionale 3. Wasserkammer mit 600 cbm/d
  • Die Versorgung erfolgt aus dem Netz von RheinHunsrück Wasser mit derzeit max. 1.300 cbm/d
  • Hochbehältervolumen: 1.200 cbm/d (Bedarfe: RHW 600 cbm/d als Gegenbehälter für die Stadt St. Goarshausen und Versorgung der Ortsteile Heide und Forstbach; VG Nastätten 550 - 700 cbm/d; VG Loreley 200 – 400 cbm/d in Abhängigkeit der Planungen auf dem Loreleyplateau)

 RheinHunsrück Wasser Zweckverband 

 

 

Mitteilung zur vorübergehenden Reduzierung der Umsatzsteuer ab 01.07.2020

Sehr geehrte Kunden,

der Bundesrat und Bundestag beschlossen Ende Juni 2020 die Reduzierung der Umsatzsteuer, befristet vom 01.07. – 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 %. Am 30.06.2020 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) in Verbindung mit den obersten Finanzbehörden der Länder Anwendungsregelungen getroffen, die  2020 als Möglichkeit für die Abrechnung des Wasserverbrauches zulässig sind. Wir haben uns entschieden, die Vorgaben wie folgt umzusetzen:

1.       Die Berechnung der Umsatzsteuer erfolgt entsprechend dem zum Ende des Abrechnungszeitraumes  per 31.12.2020 gültigen Steuersatzes.  Das bedeutet, dass bei der nächsten Jahresabrechnung der  zum 31.12.2020 gültige Umsatzsteuersatz von 5 % rückwirkend für das ganze Jahr 2020 berücksichtigt wird. Eine Zwischenabrechnung und die Ablesung des Wasserzählers per 30.06.2020 sind daher nicht erforderlich.   

2.       Die in diesem Jahr noch fälligen Abschläge am 01.09., 01.11. und 28.12.2020 werden unverändert mit 7 % Ust. berechnet. Im Rahmen der Jahresabrechnung 2020, die Sie wie gewohnt Anfang Februar 2021 erhalten werden, erfolgt eine vollständige Anrechnung der gezahlten Abschläge inkl. 7% MwSt. Durch diese Vorgehensweise entstehen Ihnen keine wirtschaftlichen Nachteile.  Zum Vorsteuerabzug berechtigte Kunden können bei den Abschlägen  auch in diesem Fall den vollen Vorsteuerabzug geltend machen.

Wir gehen davon aus, dass die vereinfachte Vorgehensweise ohne Erstellung einer Zwischenabrechnung und die endgültige Berechnung des Wasserverbrauches für das ganze Jahr mit einem Umsatzsteuersatz von  5 % auch für Sie die einfachste Lösung darstellt.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, entweder per Mail an abrechnung@rhwasser.de oder telefonisch 06747-1260.

Mit freundlichen Grüßen 

 

 

 
 

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