Gallscheider Straße 1
56281 Dörth

Tel.: 06747 126-0
Fax: 06747 126-99
Stör-Nummer: 06747 126-90

 Willkommen beim Regionalversorger 

RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Wir kümmern uns als regionaler Trinkwasserversorger von der Gewinnung bis zum Kundenanschluss in einer der eindrucksvollsten Regionen Deutschlands, welche durch die Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks, durch das Mittelrheintal und durch das Flusstal der Untermosel geprägt wird.

                                                       Aktuelle Informationen:  

 

Bekanntmachung RheinHunsrück Wasser vom 07.08.2020

Sehr geehrte Kunden,
aufgrund geplanter Umbaumaßnahmen an der Haupttransportleitung wird die Chlordioxiddosierung im HB Mitte vorsorglich, zur Erhöhung der Depotwirkung im Versorgungsnetz, ab dem 14.08.2020  bis voraussichtlich 24.08.2020, von 0,06 mg/L auf 0,10 mg/L erhöht. Diese Maßnahme ist mit den zuständigen Gesundheitsämtern abgestimmt.
Es kann zu leichten Geruchs – und Geschmackswahrnehmungen kommen, wenn man den Wasserhahn öffnet. Die Dosierung des Chlordioxids wird ständig überwacht. Das Wasser entspricht vollumfänglich der Trinkwasserverordnung und ist uneingeschränkt als Trinkwasser oder zum Kochen nutzbar.
RheinHunsrück Wasser bittet um Verständnis für die leichten Beeinträchtigungen in dieser Phase, die befristet auf wenige Wochen auftreten können.
 
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Weiterhin keine Keimbelastung feststellbar (15.07.2020)
 
RheinHunsrück Wasser will Kunden künftig besser informieren

 

Untermosel. Im Trinkwassernetz an der Untermosel konnten auch nach den jüngsten Laboruntersuchungen keine Verunreinigungen mehr durch den Krankenhauskeim „Pseudomonas aeruginosa“ festgestellt werden. Damit ist das Wasser seit dem 16. Juni ohne Befund. Bis zur endgültigen Freigabe durch das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz wird das Wasser bis auf Weiteres nach einem abgestuften Plan gechlort. Das teilt der Versorger „RheinHunsrück Wasser“ mit. Zwischenzeitlich hat der Zweckverband bereits erste Schritte unternommen, um die Information der Öffentlichkeit deutlich zu verbessern.

„Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Verunreinigung durch zwei – zeitlich eng beieinander liegende – Netzbaumaßnahmen verursacht wurde“, erklärt Werkleiter Steffen Liehr. Man habe mit dem Technologiezentrum Wasser (TZW) Kontakt zur wissenschaftlichen Begleitung und Analyse aufgenommen: „Die Forschungsstelle wird uns bis zur endgültigen Ursachenermittlung unterstützen. Dabei werden wir auch gemeinsam schauen, ob und wenn ja wie wir unsere Prozesse optimieren können.“

Aktuell wird das Wasser in Absprache mit dem Gesundheitsamt weiter desinfiziert, die Dosis wird schrittweise verringert: „So lässt sich gewährleisten, dass Bereiche gereinigt sind, die zwischendurch auch weniger oder gar nicht genutzt werden. Ein Beispiel sind Wochenendhäuser oder Ferienwohnungen.“ Nach der Aufhebung des Abkochgebots können laut Liehr alle Geräte im Haus uneingeschränkt genutzt werden: „Wir bitten unsere Kunden jedoch, wenn Geräte oder Leitungen im Haus länger nicht genutzt wurden, zu spülen.“

Der Versorger hat in den letzten Wochen das Leitungsnetz intensiv gespült. Leichte Trübungen des Wassers können da auftreten, wo es im Ortsnetz noch Leitungen aus Gusseisen gibt: „Das ist unbedenklich. Im Lauf der Jahrzehnte bilden sich in solchen Rohren kleinere Rostanhaftungen, die sich durch die intensiven Spülungen der letzten Wochen lösen können. Der eine oder andere wird das auch in hauseigenen Filtern wahrnehmen können.“

Deutlich verbessern will der Zweckverband seine Kommunikation mit den Bürgern: „Wir sind Techniker und haben vollkommen unterschätzt, welche Sorgen und Verunsicherung so ein Ereignis auslöst. An dieser Stelle waren wir offen gestanden überfordert und bitten unsere Kunden um Entschuldigung. Das muss besser werden.“ Man habe erkannt, dass die Verteilung rein technischer Informationen nicht ausreicht: „Wir sind dankbar, dass die Feuerwehren uns schnell und unkompliziert bei der Verteilung der Handzettel unterstützte.“ Das könne künftig aber nur ein Mosaikstein der Information sein. „Wir haben bei den Stadtwerken Neuwied um Hilfe und Expertise angefragt.“ Diese habe man nicht nur kurzfristig zugesagt, ein erstes Treffen hat bereits stattgefunden: „Aktive Pressearbeit, soziale Medien, Sorgentelefon, verständlichere Informationen und Schulungen: Da müssen wir dazulernen und haben schon einiges an Hausaufgaben bekommen. Die Strukturen werden wir möglichst schnell aufbauen.“ Der Werkleiter betont in diesem Zusammenhang: „Sollte es noch Fragen oder Sorgen geben, bitten wir uns eine kurze Mail an info@rhwasser.de . Ich werde mich persönlich darum kümmern.“

 

 

Hochbehälter entsteht auf Horstberg (10.07.2020)

RheinHunsrück Wasser und Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten kooperieren bei Projekt.

 Um die sich jedem Wasserversorger stellenden Probleme gemeinsam zu bewältigen, wurde zwischen den Verbundpartnern RheinHunsrückWasser und den Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten seit 2016 das Ziel verfolgt, die jeweils eigenen Wünsche und Bestrebungen zum Erhalt einer in die Zukunft gerichteten Wasserversorgung zusammenzubringen. Es wurde eine Zweckvereinbarung geschlossen, um in interkommunaler Zusammenarbeit den Hochbehälter Horstberg zwischen Lierschied und Bogel zu errichten

Rahmenbedingungen umfassen die Errichtung eines gemeinsamen Hochbehälters Horstberg zwecks Optimierung der Trinkwasserversorgung in Teilgebieten der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten und dem Versorgungsbereich des Zweckverbandes RheinHunsrück Wasser.

RheinHunsrück Wasser kann so die Ortslagen Forstbach und Heide bei St. Goarshausen über das Leitungsnetz der Verbandsgemeinde Loreley versorgen.

Daten des Hochbehälters Horstberg:

  • Gemarkung Lierschied
  • 395 m ü. NHN
  • erdangedeckter sog. Brillenbehälter in Betonbauweise; erweiterbar um optionale 3. Wasserkammer mit 600 cbm/d
  • Die Versorgung erfolgt aus dem Netz von RheinHunsrück Wasser mit derzeit max. 1.300 cbm/d
  • Hochbehältervolumen: 1.200 cbm/d (Bedarfe: RHW 600 cbm/d als Gegenbehälter für die Stadt St. Goarshausen und Versorgung der Ortsteile Heide und Forstbach; VG Nastätten 550 - 700 cbm/d; VG Loreley 200 – 400 cbm/d in Abhängigkeit der Planungen auf dem Loreleyplateau)

 RheinHunsrück Wasser Zweckverband 

 

 

Mitteilung zur vorübergehenden Reduzierung der Umsatzsteuer ab 01.07.2020

Sehr geehrte Kunden,

der Bundesrat und Bundestag beschlossen Ende Juni 2020 die Reduzierung der Umsatzsteuer, befristet vom 01.07. – 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 %. Am 30.06.2020 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) in Verbindung mit den obersten Finanzbehörden der Länder Anwendungsregelungen getroffen, die  2020 als Möglichkeit für die Abrechnung des Wasserverbrauches zulässig sind. Wir haben uns entschieden, die Vorgaben wie folgt umzusetzen:

1.       Die Berechnung der Umsatzsteuer erfolgt entsprechend dem zum Ende des Abrechnungszeitraumes  per 31.12.2020 gültigen Steuersatzes.  Das bedeutet, dass bei der nächsten Jahresabrechnung der  zum 31.12.2020 gültige Umsatzsteuersatz von 5 % rückwirkend für das ganze Jahr 2020 berücksichtigt wird. Eine Zwischenabrechnung und die Ablesung des Wasserzählers per 30.06.2020 sind daher nicht erforderlich.   

2.       Die in diesem Jahr noch fälligen Abschläge am 01.09., 01.11. und 28.12.2020 werden unverändert mit 7 % Ust. berechnet. Im Rahmen der Jahresabrechnung 2020, die Sie wie gewohnt Anfang Februar 2021 erhalten werden, erfolgt eine vollständige Anrechnung der gezahlten Abschläge inkl. 7% MwSt. Durch diese Vorgehensweise entstehen Ihnen keine wirtschaftlichen Nachteile.  Zum Vorsteuerabzug berechtigte Kunden können bei den Abschlägen  auch in diesem Fall den vollen Vorsteuerabzug geltend machen.

Wir gehen davon aus, dass die vereinfachte Vorgehensweise ohne Erstellung einer Zwischenabrechnung und die endgültige Berechnung des Wasserverbrauches für das ganze Jahr mit einem Umsatzsteuersatz von  5 % auch für Sie die einfachste Lösung darstellt.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, entweder per Mail an abrechnung@rhwasser.de oder telefonisch 06747-1260.

Mit freundlichen Grüßen 

 

 

 
 

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